GGL verhängt Bußgeld gegen Betreiber wegen Werbeverstößen

Michael Schumann
März 15, 2023
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German Tax

Deutschlands offizielle Glücksspielregulierungsbehörde – die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (GGL) – hat kürzlich eine fünfstellige Geldstrafe gegen einen ungenannten Online-Anbieter verhängt. Das Bußgeld wurde verhängt, weil der besagte Betreiber gegen die Werberegeln der GGL verstoßen hat.

Die Beamten der GGL haben erklärt, dass der besagte unbenannte Online-Anbieter mit einer solchen Geldstrafe belegt wurde, weil er bewusst gegen die Werberegeln verstoßen und für seine Angebote auf Websites geworben hat, die auch für illegale Glücksspiele Werbung machten.
Dies sei ein offizieller Verstoß gegen den Vierten Glücksspielstaatsvertrag, so die Glücksspielregulierungsbehörde. Glücksspielstaatsvertrags (auch bekannt als GlüStV 2021), der am 21. Juli 2021 in Kraft getreten ist.

Der ursprüngliche Zweck der GGL ergab sich aus dem besagten Vertrag und übernahm ab dem 1. Januar 2023 die Kontrolle über alle Aspekte der Glücksspielregelung in Deutschland.


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Ronald Benter, der Geschäftsführer der GGL, erklärt, dass sie die Werbevorschriften und Beschränkungen, die der GlüStV 2021 mit sich bringt, für gut, effektiv und gerechtfertigt hält. Er fügte hinzu, dass die GGL die Angebote der legalen Online-Anbieter ständig überwacht.

Benter: „Bei direkten Verstößen gegen den Staatsvertrag erhebt die GGL hohe Bußgelder gegen alle Anbieter, die sich über die offiziellen Glücksspielrichtlinien hinwegsetzen. Der Entzug der Lizenz bei wiederholten Verstößen gegen die Bestimmungen des Glücksspielstaatsvertrags ist eine Maßnahme, vor der die GGL nicht zurückschreckt“.

Ein weiteres Vorstandsmitglied der GGL, Benjamin Schwanke, fügte hinzu, dass diese Betreiber, die gegen die offiziellen Werbevorschriften verstoßen, auf jeden Fall ihrem eigenen Ruf schaden würden, wenn sie sich über die Regeln hinwegsetzen und illegal werben würden.

Es ist mehr als zwei Monate her, dass die GGL die Kontrolle über die Glücksspielregelungen in Deutschland übernommen hat, und wir sehen bereits, dass Betreiber für Verstöße gegen den Vertrag mit Geldstrafen belegt werden. Es sieht so aus, als ob diese Aufsichtsbehörde keine illegalen Verstöße ungestraft lassen wird, und die Beschränkungen des deutschen Glücksspielmarktes werden noch strenger werden.


Author Michael Schumann

Hier ist Michael Schumann, ursprünglich aus Deutschland, Berlin. Abschluss an der California International Business School im Jahr 2017. Recherchierte die Regulierungen der iGaming-Industrie sowohl in der EU als auch in den USA. Arbeitete als Redakteur bei den großen Online-Publikationen; Business Insider, Gamblinginsider, IGB, Sportbild etc. Mit 7 Jahren Erfahrung und dem neuen deutschen Glücksspielstaatsvertrag GlüStV 2021 habe ich mich entschieden, meinen Fokus auf mein Heimatland zu richten.