Mernov MBH erhält als erster Betreiber die Lizenz für Online-Slot

Die zur Gauselmann Gruppe gehörende Mernov Betriebsgesellschaft MBH ist der erste Glücksspielanbieter, der die erste Lizenz für Virtuelle Automatenspiele in Deutschland erhält. Nach Erteilung der Lizenz wird Gauselmann’s Mernov mit Sitz in Espelkamp, Nordrhein-Westfalen, der erste deutsche Online-Slot-Betreiber sein, der seinen Online Slots-Katalog unter seinen genehmigten Domains – www.bingbong.de und www.jackpotpiraten.de – anbietet.

Die oben genannten Domains Jackpot Piraten und Bing Bong werden die offiziellen Websites von Mernov sein, auf denen dieser Betreiber als offiziell regulierter und lizenzierter Glücksspielbetreiber Online-Slots anbieten wird. Beim Besuch dieser Domains wird deutlich, dass sich beide noch im Aufbau befinden und im Juni 2022 offiziell gestartet werden sollen. Während die Website von Bing Bong keinerlei Informationen bietet, enthält Jackpot Piraten bereits Informationen über eine bevorstehende Aktion, bei der deutsche Spieler um Preise kämpfen werden.
Die neue nationale Glücksspielbehörde mit Sitz in Sachsen-Anhalt hat vor kurzem eine Liste der lizenzierten Online-Spielautomatenanbieter veröffentlicht; Mernov MBH scheint jedoch das einzige Unternehmen auf dieser „weißen Liste“ zu sein.

Fast 11 Monate nach dem offiziellen Start des neuen Rechtsrahmens für Online-Glücksspiele, dem GlüStV 2021, finden sich auf der „weißen Liste“ Sachsen-Anhalts immer noch keine weiteren offiziell lizenzierten Anbieter von Online-Slots.
Trotz hitziger Diskussionen und heftiger Kritik am GlüNeuRStv hat sich die Mehrheit der Bundesländer auf die endgültigen Bedingungen des GlüStV 2021 geeinigt, die eine Einsatzgrenze von 1€ für Online-Spielautomaten in Verbindung mit einer umstrittenen Umsatzsteuer von 5,3% vorsehen.

Darüber hinaus hat der Vierte Glücksspielstaatsvertrag auch das Anbieten von Online-Poker auf deutschem Boden erlaubt, aber bisher wurde noch kein Online-Poker-Lizenznehmer offiziell zugelassen. Online-Anbieter und der Deutsche Sportwettenverband argumentieren immer wieder, dass dies daran liegt, dass die geltenden Regeln und Vorschriften es den Betreibern von Online-Spielautomaten und -Pokern viel zu schwer machen, erfolgreich zu arbeiten.


Zu Beginn dieses Monats gab das Land Hessen, das für die Erteilung von Sportwettenlizenzen im Rahmen des früheren Dritten Staatsvertrags zuständig war, bekannt, dass alle 33 offiziell lizenzierten Sportwettenanbieter gegen es klagen. Diese Sportwettenanbieter protestieren derzeit gegen die strengen Bedingungen ihrer Lizenzen, die Beschränkungen für In-Play-Wettmärkte und ein Ausgabenlimit von 1.000 € mit nur begrenzten Ausnahmen beinhalten. Klicken Sie hier, um mehr über die Klage der Sportwettenanbieter gegen Hessen zu erfahren.